Presseartikel


Gedanke des Dienens im Mittelpunkt

Neuer Lions Club in Bruchköbel - Zur 100. Clubgründung in Hessen kommt sogar der Weltpräsident



Bruchköbel (dm/ MTA). Man muss Thomas Stützer wohl als Organisationsgenie bezeichnen: Der Gründungspräsident des 100. L1ons-Clubs in Hessen ist nicht nur Initiator und Mentor der Liens Clubs Bruchköbel und Veranstalter des Festakts in Schloss Phillppsruhe, der "Unruheständler" aus Wachenbuchen hat es auch geschafft, für die Charterfeier der Bruchköbeler Liens in jenem edlen Ambiente ein Aufgebot an Lions-Größen zu präsentieren, wie sie zumindest der Main- Kinzig-Kreis in dieser "geballten Form" noch nicht gesehen hat.
Erschienen waren Lions-Weltpräsident Kay K. Fukushima, der Internationale Lions- Direktor Eberhard Wirfs, der ranghöchste Lion in Deutschland, Klaus Tang, der hessische Governor Dr. Werner Fiebiger sowie weitere Vertreter dieser internationalen Organisation, die sich das einfache, aber weltreichende Leitmotto "We serve" (Wir dienen) auf die Fahnen geschrieben hat.
Die Anwesenden erlebten einen sehr angenehmen Festabend, der neben einer pointierten Rede des Weltpräsidenten und weiteren wertvollen Wortbeiträgen auch in kultureller Hinsicht viel zu bieten hatte. Bruchköbels Bürgermeister Michael Roth, eines der 24 Gründungsmitglieder der neuen Lions, machte den Anfang und betonte, dass die Neugründung eine Lücke im gesellschaftlichen Leben Bruchköbels schließe.
Mit der bereits signalisierten Bereitschaft der Heinrich- Böll-Schule, in das "LionsQuest"-Förderprogramm einsteigen zu wollen, hätten die Lions Bruchköbel auch schon einen ersten Erfolg zu verzeichnen. Besonders freue er sich, dass es sich bei dem neuen Club um eine gemischte Gruppe handle, denn weibliche Mitgliedschaften seien nichts anderes als in höchstem Maße zeitgemäß.
Richtig spannungsgeladen wurde die bis dato in erster Linie festliche Atmosphäre in Lüster- und Kerzenschein, als Stützer die Ankunft des Weltpräsidenten verkündete. Und der Empfang war würdig: Nicht nur "standing ovations" waren dem US-Amerikaner japanischer Abstammung sicher, sondern auch ein eigens komponiertes Ständchen am Klavier durch "Leo", der Jugendorganisation der Lions, Andreas Kühne!. der die Hymne "One world, one heart" vortrug, begleitete sich am Klavier. Dann hatte Lions-Weltpräsident Fukushima selbst das Wort: Humorvoll und wortgewandt betonte der oberste der weltweit rund 1,4 Millionen Lions den internationalen Charakter seiner Organisation, die wie eine große Familie zu verstehen sei.
Was folgte, war der eigentliche feierliche Akt: Der Internationale Direktor Eberhard Wirfs verlas die Namen der 24 Bruchköbeler Gründungsmitglieder, Fukushima höchstselbst heftete Ihnen die Lions-Mitgliedsnadel ans Revers. Sekretär Thomas Eichhorn war es vorbehalten, den Lions-Kodex vorzutragen.
Die geladenen Gäste im voll besetzten Weißen Saal hatten ob dieser Zielsetzungen reichlich Gelegenheit, sich von den ethischen Grundsätzen der Lions zu überzeugen - doch bei allem Ernst spielte auch das Rahmenprogramm eine große Rolle an diesem Abend: überragend war vor allem die Aufführung einer fünfköpfigen Kindergruppe der "Ballettschule am Schloss", die "Dornröschens Traum" zur Musik von Tschaikowsky treffend adaptierte und grazil in Bewegung umsetzte.

Hanauer Anzeiger vom 27.02.2003