Presseartikel


Volles Haus für den guten Zweck

Bruchköbeler Lionsclub lädt zum Benefizkonzert mit Heeresmusikkorps Koblenz



Bruchköbel. "Das ist wirklich toll! Das ist Bruchköbel" freute sich Lionsclub-Präsident Andreas Mechler über die vollbesetzten Stuhlreihen im Bürgerhaus Bruchköbel. Der Lionsclub Bruchköbel hatte im Rahmen der Reihe "Lions meets Music" zum Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Koblenz geladen.
Mechler bedankte sich bei allen Sponsoren für ihre Unterstützung und im Besonderen bei der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Lions-Past-Präsident Gerhard Hentrich, die dieses Konzert im Vorfeld organisiert und möglich gemacht hätten, so der Präsident. Außerdem würdigte er die Arbeit der vielen ehrenamtlichen städtischen Helfer und begrüßte einige Flüchtlinge, die auf Einladung der Stadt Bruchköbel an diesem Konzert teilhaben konnten.
4000 Euro sei der Reinerlös der Beneflzveranstaltung, der zu Hälfte an die Fritz-Hofmann Stiftung, die bedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt, gehe. Die andere Hälfte fließe in die städtische Flüchtlingshilfe zur Unterstützung von Deutschkursen. Dann gedachten alle Anwesenden mit einer Schweigeminute der Opfer der blutigen Terrorakte von Paris.
Mit dem Marsch "Große Zeit, neue Zeit" von Fritz Brase startete das Heeresmusikkorps Koblenz unter der energiegeladenen Leitung von Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe, die auch charmant und amüsant durch den Abend moderierte. Es folgte ein bunter Querschnitt nicht nur reiner Blasmusik-Werke, denn nach der Ouvertüre aus der Operette "Dichter und Bauer" von Franz von Suppe gab Harfinistin Tatjana Schütz, die Schwester der Dirigentin, mit dem Orchester Claude Debussys "Danses Sacree et Profane" virtuos zum Besten. Beeindruckend präsentierte das Musikkorps auch den neunten und zehnten Satz aus "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgski und nach der Pause zwei Werke von John Williams, "The March from 1941" aus einem Steven Spielberg-Film und die berühmte Musik zur "Star Wars Saga". Romantisch wurde es mit Karel Svobodas Filmmusik zu "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Mit einem schwungvollen Rheinland-Medley verabschiedete sich das viel beklatschte Heeresmusikkorps Koblenz erstmal offiziell, als Präsident Mechler Werner Zimmermann von der Fritz-Hofmann Stiftung und Dietmar Hüssing, Leiter der städtischen Abteilung Familie, Bildung, Soziales die Schecks über je 2000 Euro überreichte, bevor schließlich das Orchester den wohlbekannten "Radetzky"-Marsch als Zugabe spendierte. Andrea Pauly (HA / kwo)

Hanauer Anzeiger vom 20.11.2015