Presseartikel


Lions Bruchköbel im Frankenland



(Bruchköbel/pm) - Nicht nur dem Humanitätsdenken sind die kleine Gruppe der Lions verpflichtet, auch die Stärkung der Gemeinschaft mit Partner durch Ausflüge gehören zur Tradition. Nach einer Wein- und Kulturreise in das Elsaß, an die Mosel und einer Lions Begegnungsfahrt in das Kleinod der Saar- Pfalz nach Blieskastel, lud Rechtsanwalt Thomas Eichhorn , Präsident des Clubs, in die weit über die Grenzen Frankens bekannte Rotweinstadt, in das mittelalterliche Klingenberg. Zusammen mit seiner Corinna, die aus dieser landschaftlich reizvollen Gegend stammt, wurde ein Programm ausgearbeitet, das hohen Ansprüchen genügte. Die beredte und sachkundige Führerin der Stadt Klingenberg, Frau Stahl-Euteneuer führte die wissensdurstige Gruppe auf den Weinlehrpfad über den Dächern der Stadt vorbei an Winzern, die höchste Prämierungen bei jeder Lese erhalten. Es gab die Gelegenheit, persönliche Fragen an diese ausgewiesenen Experten zu stellen, die in den Hochsteillagen beinahe ohne technische Hilfsmittel exzellente Rot- aber auch Weißweine produzieren. Dann war es nur folgerichtig, das in den roten Sandsteinterrassen in einem Wingert ein Wein den mittlerweile durstigen Lions kredenzt wurde, der zu dem Besten zählte, was in Klingenberg gelesen wird. Das machte Lust auf mehr aber vorher wurde das Städtchen erkundet. Natürlich wurde das Gewürz Rentamt des bekannten Sternekochs Holland besucht und die fachkundig restaurierten Fachwerkhäuser bewundert. Im Museum der Stadt ließ es sich der engagierte Museumsleiter nicht nehmen, darüber aufzuklären, warum Klingenberg in früheren Zeiten das Reiche genannt wurde. Nicht der Weinbau war es sondern das Tonbergwerk führte zu sagenhaftem Wohlstand. In den Minen der Bleistifte fand sich z. B. Ton aus dem Bergwerk aus Klingenberg. Die anschließend verdiente Weinprobe mit fränkischen Schmankerln ließ bei den Teilnehmern äußerst angenehme Erinnerungen an die Rotweinstadt Klingenberg zurück.

Bruchköbler Kurier vom 13.04.2006